Google Ads Agentur Mallorca: Was Sie prüfen sollten, bevor Sie unterschreiben
Die meisten Google-Ads-Agenturen auf Mallorca verkaufen dasselbe Paket. Hier ist, wie Sie erkennen, welche den Markt wirklich kennen — und die drei Fragen, die eine gute Agentur von einer mittelmäßigen trennen.
Google-Ads-Agenturen, die Mallorca sagen, gibt es viele. Die meisten sitzen auf dem Festland und haben den Markt noch nie von innen erlebt. Andere sitzen direkt auf der Insel, verkaufen aber dasselbe Paket: Kampagnen aufsetzen, monatliches PDF, Feedback-Call. Gleiche Struktur wie für ein Unternehmen in München.
Das Problem: Mallorca ist kein München. Der Markt hat echte Besonderheiten, die nur ein Team kennt, das täglich damit arbeitet.
Was Mallorca wirklich anders macht
Drei Faktoren bestimmen, ob eine Google-Ads-Kampagne hier funktioniert oder nur läuft:
- Mehrsprachigkeit als Kernaufgabe. Ihre Kunden suchen auf Deutsch, Spanisch, Englisch — manchmal dieselbe Person in derselben Entscheidungsphase. Eine Kampagne, die nur auf Deutsch aufgesetzt ist, verliert 40–60 % der kommerziellen Suchabsicht. Die meisten Agenturen haben weder die Kapazität noch die sprachliche Kompetenz, Kampagnen in allen relevanten Sprachen sauber aufzubauen.
- Extreme Saisonalität. Zwischen Juni und September generieren die meisten Gastronomiebetriebe und Tourismusbetriebe auf Mallorca 50–70 % ihres Jahresumsatzes. Eine Kampagne mit gleichmäßig verteiltem Jahresbudget vernichtet Rendite in der Nebensaison. Bidding-Strategien müssen an der echten Nachfragekurve ausgerichtet sein.
- Falsche Standard-Geo-Einstellung. Google Ads liefert standardmäßig mit „Präsenz oder Interesse“. Das bedeutet: Anzeigen für jeden in Deutschland, der sich jemals für Mallorca interessiert hat. Für einen lokalen Dienstleister ist das herausgeworfenes Geld. Diese Einstellung muss in der ersten Woche geändert werden. Viele Agenturen haben das noch nicht getan.
Was eine gute Google Ads Agentur für Mallorca leisten muss
Drei Fragen, die eine kompetente Agentur von einer mittelmäßigen trennen:
Fragen Sie nach dem CPC-Aufschluss nach Sprache und Monat. Wer diese Zahl nicht parat hat, verwaltet den Account — steuert ihn aber nicht.
Fragen Sie nach der Vergütungsstruktur. Agenturen, die einen Prozentsatz der Werbeausgaben berechnen, haben ein wirtschaftliches Interesse an mehr Budget — nicht an effizienterer Nutzung. Festpreise bringen die Interessen beider Seiten in Deckung. Nicht jede Agentur arbeitet so. Es lohnt sich, direkt zu fragen.
Fragen Sie, was das Conversion-Tracking abdeckt. Eine vollständige Antwort nennt: Formulare, Anrufe, Ladenbesuche (Googles Store-Visits-Conversion ist kostenlos und wird selten genutzt) und — falls ein CRM vorhanden ist — Offline-Conversions. Eine vage Antwort ist ein Warnsignal.
Zahlen aus echten Accounts, die wir auf Mallorca betreuen
Diese Werte stammen aus realen Accounts, Q1–Q2 2026:
- Durchschnittlicher CPC im Gastgewerbe Mallorca (Deutsch + Englisch): 0,67–1,40 € je nach Saison und Match-Type
- Durchschnittliche Conversion-Rate bei Immobilien-Lead-Formularen: 2,8–5,1 %
- Rückgang des Streuverlusts nach Wechsel auf „Nur Präsenz“: typischerweise 35–45 % weniger Impressionsvolumen, Cost per Conversion im Schnitt 28 % niedriger
- Mindestzeit bis die Datenbasis belastbar ist: 6–8 Wochen in einem lokalen Markt mit niedrigem Suchvolumen
Die entscheidende Frage vor Vertragsschluss
Bitten Sie die Agentur, konkret zu erklären, wie sie eine Kampagne für Ihr Kundenprofil aufbauen würde. Nicht allgemein. Für Ihren spezifischen Kundentyp, in Ihrer Region, in Ihren Sprachen.
Wenn die Antwort vage bleibt — „wir richten Google Ads ein und optimieren laufend“ — dann haben Sie Ihre Antwort.
Weiterführende Lektüre: unser Google Ads Service, unser Targeting-Leitfaden für Mallorca und die vollständige Anleitung zur digitalen Werbung auf Mallorca.
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